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Erfolgreiche GV

  • vor 2 Tagen
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NEZA und SDG Allianz bündeln Kräfte


Das Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit (NEZA) und die SDG Allianz Liechtenstein führten ihre Generalversammlungen Ende April zum ersten Mal gemeinsam durch. Die Vereine bündelten so ihre Ressourcen und schufen Raum für Austausch zwischen ihren Mitgliedern.

 

Nachhaltige Entwicklung braucht lokale Umsetzung und globale Verantwortung: Mit der gemeinsamen Generalversammlung wollten NEZA und SDG Allianz zeigen, wie sich das vielfältige Engagement ihrer Mitglieder ergänzt und Raum für Austausch zwischen den Netzwerken schaffen. Nach einem Einblick in die jeweilige Vereinsarbeit zur Eröffnung des Abends gab es zwei Kurzvorträge.

 

Nathalie Eulenstein vom Center für Philanthropie der Universität Liechtenstein präsentierte die Ergebnisse des ersten Philanthropie-Reports und zeigte, wie aktiv das Land ist. Eine ausgeprägte Kultur des Gebens und stabile Institutionen fördern das Engagement. Neben internationalen Stiftern engagieren sich auch viele Einheimische in Stiftungen, Vereinen und ehrenamtlich. « Mit diesem Report liefern wir erstmals eine umfassende, wissenschaftlich abgestützte Gesamtdarstellung und machen damit die Vielfalt der Philanthropie in Liechtenstein sichtbar», so Eulenstein.

 

Anschliessend gab Miriam Speh vom Liechtensteinischen Entwicklungsdienst (LED) Einblicke in dessen Arbeit im Bereich Berufsbildung & Beschäftigungsfähigkeit, eines der zwei Kernthemen. «Mit unserem Engagement in der Berufsbildung zielen wir darauf ab, die Beschäftigungsfähigkeit und Kompetenzen von Arbeitskräften zu stärken.» Primäre Zielgruppen seien junge Menschen und Frauen sowie marginalisierte und vulnerable Gruppen. «Besondere Aufmerksamkeit wird Arbeitsmärkten zuteil, welche das Potential haben, viele Menschen zu beschäftigen und gute Arbeitsbedingungen bieten», ergänzt Speh.

 

SDGs in Liechtenstein sichtbar machen

Die SDG Allianz Liechtenstein blickt auf ein intensives Jahr zurück: 2025 feierten die SDGs ihr 10jähriges Bestehen. Der gemeinnützige Verein nutzte das Jubiläum, um Bilanz zu ziehen und gemeinsam mit Gästen aus Politik, Fachwelt und dem eigenen Netzwerk zu diskutieren, wie es in Liechtenstein um die SDGs steht und welche Hebel in den kommenden Jahren wichtig sind, um diese zu erreichen. Dabei wurde klar: Die Umsetzung der SDGs ist ein zäher, demokratischer Prozess – global wie lokal. «Gerade in Zeiten von Gegenwind braucht es Orte, an denen wir faktenbasiert und lösungsorientiert gemeinsam über die Zukunft sprechen», betont Co-Präsident Werner Pohl. Alternativen zu den Nachhaltigkeitsziele gibt es nicht: Sie sind Vision und Weg, um die Lebensgrundlagen kommender Generationen zu sichern. Co-Präsidentin Ruth Ospelt-Niepelt ergänzt: «Unser Netzwerk zeigt, wie viel Kompetenz und Bereitschaft es gibt, nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Das motiviert, dran zu bleiben.»

 

Zu weiteren Höhepunkten des vergangenen Vereinsjahrs zählten der Medienanlass zum Overshoot Day auf Gaflei, die landesweite Plakatkampagne zur Lebensqualität sowie die Kampagne «Flagge zeigen», mit der die 17 Ziele im öffentlichen Raum präsent bleiben.

 

Internationale Solidarität stärkenDas NEZA vernetzt rund 40 Organisationen und Privatpersonen in und aus Liechtenstein, die sich für Entwicklungszusammenarbeit und internationale Solidarität einsetzen. Wichtiger Teil der Arbeit ist nebst dem fachlichen und persönlichen Austausch zwischen den Mitgliedern die Weiterbildung im Bereich Entwicklungszusammenarbeit sowie die Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit für Themen wie Solidarität und Engagement für benachteiligte Menschen.

 
 
 

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