Ziel und Zweck der Organisation / des Vereins:

Ärzte ohne Grenzen Schweiz / Médecins Sans Frontières (MSF) ist eine unabhängige internationale humanitäre Hilfsorganisation. Sie leistet medizinische Nothilfe für Menschen, die von bewaffneten Konflikten, Epidemien und Naturkatastrophen betroffen sind und keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben. Ärzte ohne Grenzen handelt nach den Grundsätzen der medizinischen Ethik und den Prinzipien der Neutralität und Unparteilichkeit – sie behandelt Menschen ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, Religion, politischen Überzeugung oder ihres Geschlechts.

 

Das Ziel des Vereins ist eine hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Länder. MSF finanziert sich für ihre Projekte zu 97% aus privaten Spenden und kann so ihre Unparteilichkeit und Neutralität wahren.

 

Gründungsjahr / Aktiv seit:

Die gemeinnützige Organisation Ärzte ohne Grenzen wurde im Jahr 1971 von Ärzten und Journalisten in Paris gegründet. Die Gründung von Ärzte ohne Grenzen Schweiz folgte im Jahr 1981.

 

Vorstand und Mitarbeitende:

Täglich setzen sich mehr als 300 Mitarbeitende in der Einsatzzentrale Genf für die Projekte von Ärzte ohne Grenzen Schweiz ein. Dazu kommen über 6’000 Mitarbeitende in den Einsatzländern.

 

Der Vorstand von MSF-Schweiz betsteht aus der Vereinspräsidentin, Reveka Papadopoulou, der Generaldirektorin, Liesbeth Aelbrecht, sowie den weiteren Vorstandsmitgliedern: Vinh-Kim Nguyen, Miriam Kasztura, Karim Laoubdia, Bruno Lab, Mekis Nday, Jean-Hervé Jezequel, Philippe Sudre und Manuel Brunner.

 

Projektorte und -aktivitäten:

Ärzte ohne Grenzen Schweiz leistete im Jahr 2019 in 72 Projekten in 24 Ländern medizinische Hilfe. Unsere Einsatzländer und Aktivitäten in den Projekten sind vielfältig. So reichen unsere Tätigkeiten von chirurgischen Eingriffen in Burkina Faso, über psychologische Konsultationen für Gewaltopfer in Honduras oder Epidemienbekämpfungen in der Demokratischen Republik Kongo bis zur Mutter-Kind-Gesundheit in Tansania.

 

Art der Organisation:

Ärzte ohne Grenzen Schweiz ist eine humanitäre medizinische Organisation und führt ihre Projekte selbst durch. Wir bemühen uns aber stets um Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Gesundheitsbehörden und Regierungen sowie anderen humanitären Akteuren in den Einsatzländern.

 

Angebot von Praktikumsplätzen:

In den Feldeinsätzen von Ärzte ohne Grenzen Schweiz sind keine Praktika möglich. In den Büros in Genf und Zürich gibt es aber regelmässig Praktikumsplätze, diese sind jeweils auf der Website publiziert.

 

Spendeneinnahmen 2019:

278 Millionen Franken

(42% der Spenden stammen aus der Schweiz und Liechtenstein)

 

Ausgaben 2019:

282 Millionen Franken

 

Kontakt:

Ärzte ohne Grenzen Schweiz
Kanzleistrasse 126
8004 Zürich

Tel.: +41 (0)44 385 94 44

E-Mail: office-zuh@geneva.msf.org

 

Homepage / Links:

www.msf.ch/de

Ärzte ohne Grenzen

  • Bild 1: Das MSF-Spital in Agok ist die einzige Einrichtung in der gesamten Region Abyei im Südsudan, die eine Sekundärversorgung anbietet. Das Spital befasst sich mit Notfällen, Operationen, Behandlungen von HIV, Tuberkulose, chronischen Krankheiten sowie mit Schlangenbissen.
    (Südsudan 2019. © MSF/Laurence Hoenig)

    Bild 2: MSF-Psychologin Garcia beendet die letzte Sitzung mit einer jungen Frau, die Opfer sexueller Gewalt wurde. Ärzte ohne Grenzen setzt sich in Honduras für die umfassende Betreuung von Gewaltopfern, einschliesslich sexueller Gewalt, ein.
    (Tegucigalpa, Honduras, 2019. © MSF/ Christina Simons)

    Bild 3: Scholastique Odjako Bhayo und ihr Baby, Avaga Roma, waren im Spital von MSF in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Avaga Roma wurde hier von Masern geheilt und konnte anschliessend wieder nach Hause.
    (DR Kongo, 2019. © MSF/Alexis Huguet)

    Bild 4: Der internationale Präsident von Ärzte ohne Grenzen, Christos Chrisotu, besucht das Flüchtlingslager Moria in Lesbos, um sich ein Bid von der Situation der Asylsuchenden und Flüchtlingen zu machen, die auf den griechischen Inseln gefangen sind.
    (Griechenland, 2019. © MSF/Anna Pantella)

    Bild 5: Das kleine Mädchen leidet an schweren Verbrennungen und ihre Verbände müssen unter Narkose gewechselt werden, da dies ein schmerzhafter Prozess ist. Dr. Raffaele Rosso, Chirurg bei Ärzte ohne Grenzen, beruhigt die kleine Patientin vor ihrer Narkose mit einem aufgeblasenen Handschuh. (Kamerun. © MSF/Pierre-Yves Bernard)

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